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Gewässer​​

Wenn nichts rein kann, kann auch nichts raus - eine einfache und folgerichtige Randerscheinung konsequenten Hochwasserschutzes, die man schnell vergisst. Das heißt, genauso, wie das Rheinwasser durch Deiche daran gehindert wird, das Land zu überfluten, so kann alles Wasser, das sich auf dem Land sammelt, auch nicht abfließen. Unser flaches Land ist nicht nur geprägt durch Wasserreichtum und Mischklima, sondern auch durch geringe Grundwasserflurabstände. Mit steigendem Pegelstand des Rheins steigt auch das Grundwasser im Verbandsgebiet. Dieser oft durch die Schneeschmelze in den Alpenländern verursachte Zustand wird zumeist auch noch begleitet durch jahreszeitlich bedingten Niederschlag, der auch das Wasser in den Zuflüssen des Rheins ansteigen lässt und natürlich auch unseren Lebensraum nicht verschont.

Das Deichwesen umfasst deshalb auch die Ableitung überschüssigen Wassers aus dem betroffenen Verbandsgebiet und hält so den Wasserstand relativ stabil auf einem festen Niveau. Unser Gebiet erstreckt sich über mehrere zu entwässernde Flächen. Hierzu gehören die Gewässereinzugsgebiete Haffensche-Landwehr, die Löwenberger-Landwehr und der Netterdensche Kanal. Der Niederschlag wird teilweise oberflächig, teilweise im Untergrund den Gräben zugeführt. In dem weit verzweigten System (insgesamt ca. 550 km Gräben und Wasserläufe im Verbandsgebiet) fließt das Wasser in Richtung Rhein.

Hinterland-Entwässerung 

Schon früher wurde dokumentiert, wie ein anhaltendes hohes Hochwasser und die Hinterland-Entwässerung im Zusammenhang stehen.

Einen Bericht über die Beobachtung des Rheinhochwassers 1926 des ehemaligen Kreises Rees und dessen Auswirkungen auf das Hinterland finden Sie hier im Ausklapper:

Wörtliche Abschrift zum Rheinhochwasser 1926