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Die Menschen im Fluss

Seit über 1.000 Jahren leben Menschen vom, am und genau genommen sogar im Rhein. Denn lange bevor der Mensch den Strom in ein festes Bett zwang, war dieser in unseren Breiten vielmehr ein weit verzweigtes Flussdelta, das sich über hunderte von Kilometern in unzählige Wasserläufe - die Rheinarme - erstreckte. Schon damals machten Mensch und Tier fast alljährlich die Erfahrung, dass der Rhein nicht nur den notwendigen Lebensunterhalt, sondern auch Unglück und Leid mit sich brachte, denn so fruchtbar das Land und so ergiebig der Fluss auch sein mochten, ein Hochwasser holte jeden ein. Es kostete immer Geld, oft einen großen Teil der Ernte oder des Viehbestandes und manchmal sogar das Leben.

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Aktuelles vom Deichverband

Fotos von Deichverband Bislich-Landesgrenzes Beitrag

Für die Sicherheit am Rhein: Emmerich übt den Hochwasserschutz Vom 20. bis 22. März 2026 findet an der Emmericher Rheinpromenade eine großangelegte Hochwasserschutzübung statt. Der Deichverband Bislich-Landesgrenze und das Technische Hilfswerk (THW) üben mit bis zu 250 Einsatzkräften den Aufbau von 850 Metern mobiler Hochwasserschutzwände. Die Übung, die der Sicherheit der gesamten Region dient, ist öffentlich einsehbar, bringt für die Dauer des Wochenendes jedoch erhebliche Einschränkungen für Anwohner und den Durchgangsverkehr mit sich. Die Übung simuliert einen erwarteten kritischen Rheinpegel von über zehn Metern – ein Szenario, das statistisch alle 50 Jahre eintreten kann. „Das letzte große Hochwasser ist rund 30 Jahre her. Eine ganze Generation hat eine solche Bedrohung nicht mehr erlebt“, erklärt Deichgräf Harry Schulz. „Mit dieser Übung stärken wir nicht nur die Fähigkeiten unserer Einsatzkräfte, sondern wirken auch der ‚Hochwasser-Demenz‘ in der Bevölkerung entgegen und schärfen das Bewusstsein für die enorme Leistung, die hinter dem Schutz unserer Heimat steckt.“ An dem Wochenende werden alleine schon über 180 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerkes aus dem gesamten Regionalstellenbereich Wesel, unter der Federführung des Ortsverbandes Emmerich, im Einsatz sein. Für die Bevölkerung bietet sich die seltene Gelegenheit, die komplexen Abläufe und die beeindruckende Technik des Hochwasserschutzes aus nächster Nähe zu erleben. Insbesondere der Hauptveranstaltungstag, Samstag, der 21. März, verspricht interessante Einblicke.
16. März 2026, 14:59 Uhr

Helau!

Der Deichverband betrachtet die akuten Probleme heute mal karnevalistisch mit einer Karikatur wie in einer Büttenrede. Natur- und Denkmalschutz, wie hier der Wachtelkönig in seinem Splitterschutzbunker, bremsen wichtige Deichbau-Maßnahmen aus und die juristischen Hürden werden unüberwindbar. In jeder Überzeichnung steckt auch ein Funken Wahrheit. In diesem Sinne wünschen wir allen Jecken ein tolles Karnevalswochenende. Die Geschäftsstelle bleibt Rosenmontag geschlossen. Quellenangabe: KI generiert (ChatGPT)/Deichverband Bislich-Landesgrenze
12. Feb. 2026, 08:21 Uhr

Fotos von Deichverband Bislich-Landesgrenzes Beitrag

Spatenstich „Deichsanierung Planungsabschnitt 3, Bauabschnitt 3“ Anlässlich des Baubeginns der neuen Deichsanierungsmaßnahme hat der Deichverband Bislich-Landesgrenze zum offiziellen Spatenstich geladen. Nach der Begrüßung durch Deichgräf Harry Schulz und Grußworten von Regierungspräsident Thomas Schürmann sowie Bürgermeister der Stadt Rees Sebastian Hense erfolgte der Spatenstich auf dem zu sanierenden Deich. Erst im März 2024 wurde der gesamte ca. 5,5 km lange Deichsanierungsabschnitt, welcher sich vom Anschluss an die Reeser Rheinpromenade bis nach Bienen zieht, durch die Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt. Schon im September 2025, also nach nur knappen anderthalb Jahren, konnte der Deichverband Bislich-Landesgrenze den Auftrag für die Deichsanierung auf einem Teilabschnitt von ca. 2,3 km Deichlänge zwischen dem Evangelistenweg in Esserden und dem Anschluss an den bereits sanierten Deich in Bienen beauftragen. Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde der Auftrag für rund 19 Millionen Euro an das Unternehmen Martens en Van Oord (NL) vergeben. Der Spatenstich am Deich hat natürlich nur symbolischen Charakter, da in der hochwassergefährdeten Zeit am Niederrhein keine Baumaßnahmen am Deich durchgeführt werden und die Hochwassersicherheit weiter oberste Priorität hat. Die ersten Massentransporte für den Deichbau sind angelaufen. Das angelieferte Material wird auf Mietenflächen neben dem bestehenden Deich gelagert. Im Frühjahr 2026 wird der alte sanierungsbedürftige Deich, der im Kern historisch bedeutendes Alter erreicht hat, in Gänze abgetragen und auf einem neu gegründeten Deichlager komplett neu aufgebaut. Der neue Deich wird ca. doppelt so breit und seine Aufstandsfläche wächst von 30 Meter auf 60 Meter. Darüber hinaus wird der neue Deich auch ca. 70 cm höher und entspricht damit dem aktuellen Rhein-Deich-Regelprofil. Mit dieser Deichsanierung wird ein weiteres Kettenglied in der 45 km Deichline des grenzüberschreitenden Deichringes saniert – weitere 12 km müssen noch folgen, um den grenzüberschreitenden Polder auf zukünftige Hochwasserereignisse vorzubereiten. In diesem geschützten Gebiet in Deutschland und Niederlande leben rund 240.000 Menschen und es werden Milliarden an Sachwerten geschützt. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit 80 % an den Gesamtkosten, die weit über den o.g. Baukosten liegen.
28. Nov. 2025, 12:40 Uhr

Der Deichverband Bislich-Landesgrenze informiert:

Ab sofort sind wir neben unserer Website dv-bl.de und unserer Facebook-Seite auch auf Instagram präsent. Besuchen Sie uns unter Instagram.com/deichverband_bl, um mehr über unsere Arbeit, aktuelle Projekte und den Hochwasserschutz zu erfahren. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und freuen uns auf Ihre Teilnahme. #Deichverband #Hochwasserschutz
27. Nov. 2025, 15:15 Uhr

ANSCHRIFT

NOTFALL-KONTAKT

Deichverband Bislich-Landesgrenze
Stadtweide 3
46446 Emmerich am Rhein

Tel.: +49 (0) 2822 / 9339 - 0 
Fax: +49 (0) 2822 / 9339 - 30 

E-Mail: info@dv-bl.de

In dringenden Fällen (wie z. B. Beobachtungen im Hochwasserfall) erreichen Sie den Deichverband Bislich-Landesgrenze unter der Notfalltelefonnummer


 +49 (0) 2822 / 933 933

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